Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?

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Was ist der Unterschied zwischen einem Versicherungsvertreter und einem Versicherungsmakler?

Als Versicherungsvertreter bist du verpflichtet, die Interessen „deines“ Versicherers gegenüber den Kunden zu vertreten. Normalerweise schließt man dazu einen Handelsvertretervertrag ab, der oft auch ein Wettbewerbsverbot enthält. Das bedeutet, du bist an diesen Versicherer gebunden und weisungsgebunden. Dein Kundenbestand gehört nicht dir, sondern dem Versicherer, der dir deine Kunden jederzeit wegnehmen kann.

Im Gegensatz dazu bist du als Versicherungsmakler ein treuhänderischer Sachwalter, der vorrangig den Interessen seiner Kunden verpflichtet ist. Du bietest eine breite Auswahl an Produktgebern und Tarifen an und vertrittst deren Interessen gegenüber den Versicherern.

Als Versicherungsmakler schließt du einen Geschäftsbesorgungsvertrag (Maklervertrag) mit deinen Kunden ab, der die Rechte und Pflichten regelt. Die vertragliche Beziehung zu den Produktgebern (Versicherungsgesellschaften, Bausparkassen usw.) beschränkt sich auf direkte oder indirekte Courtagezusagen. Du bist dem Versicherer gegenüber zu keinen Abschlüssen verpflichtet und auch nicht weisungsgebunden.

Der Kundenbestand gehört nicht dem Versicherer, sondern dir als Versicherungsmakler. Außerdem ist die Courtage eines Versicherungsmaklers in der Regel deutlich höher als die Provision eines Vertreters.

Zu deinen Aufgaben als Versicherungsmakler gehören eine objektive Marktübersicht, die Durchführung von Risiko- und Bedarfsanalysen, die Erstellung von Deckungskonzepten sowie die Kommunikation mit Kunden und Versicherungsgesellschaften. Du berätst deine Kunden bei der Entscheidung und Auswahl des besten Angebots und betreust sie langfristig, indem du das zu versichernde Risiko kontinuierlich beobachtest und bei Bedarf Anpassungen am Versicherungsschutz vornimmst.